FIBO 2026 in Köln: Mein Rückblick mit GYMwood und SMITH

Published On: 22. April 2026

Vom 16. bis 19. April war es wieder soweit: Die FIBO in Köln, die größte Messe der Welt für Fitness, Wellness und Gesundheit. Über 1.000 Aussteller, rund 150.000 Besucher aus aller Welt – für mich als jemand, der gerade sein eigenes Studio aufbaut, natürlich ein Pflichttermin.

Ich habe mir dieses Jahr bewusst nicht vorgenommen, jeden Stand mitzunehmen, sondern gezielt die Leute und Firmen zu besuchen, die für Dream And Do It wirklich relevant sind. Zu zwei Stopps will ich euch hier mitnehmen: GYMwood und SMITH.

GYMwood: Holz, das mehr kann als man denkt

Am Stand von GYMwood bin ich hängengeblieben, weil mich die Marke schon länger begleitet – nicht nur als Zuschauer. Das Unternehmen aus Bad Säckingen baut seine Trainingsgeräte aus Holz, was auf den ersten Blick fast schon altmodisch klingt, aber genau das Gegenteil ist. Der Ursprung der Marke liegt im fle-xx-Rückgratkonzept, mit dem ich in meiner Ausbildung und Studioleiterfunktion selbst gearbeitet habe – ein Ansatz für aktives Muskellängentraining, bei dem Dehnung und Kraftbelastung kombiniert werden statt klassisches, passives Stretching.

Am Stand konnte ich direkt an ein paar Geräten trainieren und mit dem Team quatschen. Was mich nach wie vor überzeugt: GYMwood schafft es, Holz und Digitalisierung zusammenzubringen, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Das GYM-e-Wall-System zum Beispiel kombiniert die klassische GYMwall mit einem großen Touchscreen, auf dem Trainingseinstellungen gespeichert und automatisch angepasst werden. Und das GYM-e5 packt fünf Übungen auf einen Quadratmeter – ziemlich praktisch, wenn man wie ich mit Platz haushalten muss.

Kurz gesagt: Für alle, die hochwertige, platzsparende und mittlerweile auch medizinisch zugelassene Geräte suchen, ist GYMwood ein Hersteller, den ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann. Und auch ich werde daher auf Lösungen von Gymwood in meinem Club setzen. Seid schonmal gespannt.

SMITH: Wiedersehen mit Alexander Kraus

Der zweite Stopp war eher ein Wiedersehen als ein Kennenlernen. Alexander Kraus, Head of Sales bei Well Fitness Europe (die Marke dahinter ist SMITH), kenne ich seit 2025 – seit dem Moment, als klar war, dass ich mich mit Dream And Do It selbstständig mache. Seitdem sind wir in Kontakt, und die FIBO war eine gute Gelegenheit, uns wieder in Ruhe auszutauschen und ein Stück weiterzudenken, was für mein Studio Sinn ergeben könnte.

Alexander stand dieses Jahr in Halle 8, und der Fokus lag klar auf Cardiogeräten – ein Bereich, den SMITH letztes Jahr auf der Messe noch gar nicht so präsent hatte. Im Gespräch erzählte er mir, worauf es seinen Kunden aktuell am meisten ankommt: gute Qualität, ein fairer Preis, und vor allem Service, der auch nach dem Kauf da ist. Wenn ein Studio ein Problem hat und sich meldet, soll schnell eine Lösung kommen, im Idealfall sogar ein Quick-Fix ohne Technikertermin.

Interessant fand ich auch seine Einschätzung zu KI in der Gerätewelt. Er sieht die Branche gerade in einer Art Umbruch: die einen Kunden wollen möglichst viel Vernetzung und smarte Auswertung, die anderen bewusst einfache Geräte ohne viel Software drumherum. SMITH versucht, für beide Seiten etwas anzubieten, statt alles auf eine Karte zu setzen – finde ich einen vernünftigen Ansatz, gerade weil meine eigenen Kunden auch sehr unterschiedlich ticken.

Was am Ende hängengeblieben ist: In einem Markt, in dem manche Anbieter schneller wieder verschwinden als sie aufgetaucht sind, ist es gut, einen Partner zu haben, auf den man sich auch nach der Anschaffung verlassen kann. Genau das ist mir bei der Auswahl meiner eigenen Partner wichtig und genau deshalb werde ich auch mit Alexander und seinem Team zusammenarbeiten.

Kurzes Fazit

Zwei völlig unterschiedliche Stände, aber ein ähnliches Gefühl danach: Beide Firmen denken nicht nur bis zum Verkauf, sondern darüber hinaus. Genau solche Partner will ich für Dream And Do It.

Im nächsten Artikel geht’s um einen weiteren wichtigen Termin auf der FIBO – mein Treffen mit Clarissa Reusch von mobee® 360, mit der ich gerade an einem zentralen Baustein für die Diagnostik bei Dream And Do It arbeite.